Forschung gefährdet Pinguine

Um Pinguine über längere Zeiträume beobachten zu können, werden sie üblicherweise von Forschern markiert. Eine Langzeitstudie zeigt nun, dass dieser Eingriff freilebende Pinguine gefährdet. Markierungsbändern an den Flügel senken demnach Überlebenschancen und Fortpflanzungsraten.

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Lüftet Lake Wostok bald sein Geheimnis?

Der russische Versuch, den in der Antarktis liegende Lake Vostok anzubohren, ist in der Entscheidungsphase. Der subglaziale See ist seit Millionen von Jahren von der Aussenwelt abgeschnitten. Man vermutet dort eigenständige Lebensformen, Bakterien vor allem, wie man sie auch auf dem Jupitermond Europa vermutet.

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Neutrinojagd am Südpol

Nach sechs Jahren Bauzeit und einem Jahrzehnt Vorbereitung wurde am 18. Dezember 2010 das grösste Messgerät der Welt, der «IceCube», fertig. 1500 Meter unter dem antarktischen Eis haben Forscher ein 1000 Meter langes Neutrino-Observatorium gebaut. «IceCube» soll Hochenergie-Neutrinos registrieren, die milliardenfach die Erde durchqueren.

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1620 Meter langer Eiskern untersucht

Ein 1620 Meter langer Eiskern, der im Rahmen des Talos Dome Ice Core Projects im Rossmeersektor der Antarktis gebohrt wurde, hat Vermutungen der Forscher bestätigt: Das Klima am Ende der letzten Eiszeit hat sich nach dem Muster der sogenannten «bipolaren Wippe» verändert. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite des Magazins Nature Geoscience veröffentlicht.

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Schmilzt das Eis am Südpol

Erstmals beobachten Schwerefeldsatelliten die Eismassenschwankungen des Antarktischen Eisschilds. Mithilfe des Satelliten beobachteten die Forscher nämlich, wie die El Niño-Warmphase und La Niña-Kaltphase direkten Einfluss auf die Eisschmelze am Südpol nahmen. Besonders ist dies auf der Antarktischen Halbinsel und dem Amundsen-Gebiet der West-Antarktis sichtbar.

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Wohin fliegen Albatrosse zur Futtersuche?

Männliche Wanderalbatrosse ändern ihre Nahrungssuche und ihr Verhalten mit zunehmendem Alter. Französische Wissenschaftler haben diese Veränderungen auf Crozet Island durch das Studium der Alterung der Wanderalbatrosse erstmals unter natürlichen Bedingungen festgestellt.

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Archäologen entdecken Riesen-Urpinguin

Ein Riesenpinguin hat die Meeresbewohner vor der Küste Perus in Angst und Schrecken versetzt. Archäologen entdeckten in dem Gebiet die versteinerten Überreste einer bislang unbekannten Pinguin-Art. Nach Schätzung der Wissenschaftler soll der Riesen-Pinguin etwa 1,50 Meter gross gewesen sein und vor etwa 36 Millionen Jahren gelebt haben.

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Warum Fische im Eismeer nicht einfrieren

Deutsche Forscher haben herausgefunden, wie der natürliche Frostschutz funktioniert, der Fische im Eismeer vor dem Erfrieren schützt. Demnach verändert ein Gefrierschutzprotein im Fischblut die Wassermoleküle in seiner Umgebung so, dass ein Ausfrieren unmöglich wird und das Ganze flüssig bleibt.

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Mehr Eis in der Antarktis

In der Antarktis wächst die Eisfläche, weil es wärmer wird. Kaum zu glauben - Geophysiker des Georgia Institute of Technology in Atlanta haben nun eine Erklärung dafür. Um dieses Rätsel zu lösen untersuchten die Forscher Temperaturdaten der Jahre 1950 bis 1999.

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30 Jahre Alfred-Wegener-Institut

Am 15. Juli 2010 wurde das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft dreissig Jahre alt. Mit seiner innovativen Wissenschaft und exzellenten Forschungsinfrastruktur hat sich das Alfred-Wegener-Institut (AWI) zu einem der weltweit führenden und international anerkannten Zentren für Klimaforschung in beiden Polarregionen und den Meeren entwickelt.

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