Atmosphärenflüsse sind extreme Wetterphänomene und waren für schwere Schneestürme in der Ostantarktis in den Jahren 2009 und 2011. Die daraus resultierte Schneemenge konnte zum Teil die massiven Eisverluste des antarktischen Eispanzers kompensieren.
Ein vierköpfiges Team aus Australien hat den Rekord für die schnellste Umrundung von Südgeorgien in Kajaks gebrochen. Sie benötigten für die rund 570 Kilometer lange Strecke nur gerade 13 Tage.
Das Südpolarmeer rund um die Antarktis hat einen massiven Einfluss auf das Klima der südlichen Halbkugel. Um die Atmosphäre über dem Südpolarmeer zu untersuchen, hat das CSIRO, die australische Forschungsgesellschaft ein neues Schiff, die 94 Meter lange zweckgebaute Investigator eingesetzt. Das Schiff, welches Platz für bis zu 60 Wissenschaftler und Hilfskräfte bietet, ist gerade erst von einer erfolgreichen Testfahrt im Eis der Antarktis nach Hobart zurückgekehrt.
Eine antarktische Kraken-Art nutzt eine einmalige Strategie, um im eiskalten Wasser zu überleben. Dies zeigt eine aktuelle Studie von Forschern des Alfred-Wegener-Instituts (AWI), die jetzt im Open Access Fachmagazin «Frontiers in Zoology» erscheint. Die spezialisierten Blutpigmente des Kraken helfen laut der Studie dabei, dass die Art widerstandfähiger gegenüber dem Klimawandel ist als antarktische Fische oder andere antarktische Kraken.
Kaiserpinguine können den harten und eisigen Bedingungen des antarktischen Winters wiederstehen. Denn bereits im Herbst kommen sie auf das Festeis nahe des antarktischen Kontinents und beginnen mit ihrem Brutzyklus. Doch die Ergebnisse einer neuen Studie, die von einem internationalen Forscherteam durchgeführt wurde, zeigen, dass auch Kaiserpinguine eine Toleranzgrenze haben. Denn während der letzten Eiszeit existierten nur drei Populationen rund um Antarktika. Eine davon war wahrscheinlich im Gebiet des Rossmeers. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift Global Change Biology veröffentlicht und ist auf breites Interesse gestossen.