Haushaltsschadstoffe bei antarktischen Stationen entdeckt

Die Antarktis gilt als letzte beinahe unberührte und saubere Wildnis. Die Stationen, die dort stehen, unternehmen alles, damit dieser Zustand auch so bleibt. Die australischen Stationen überdenken nun ihre operativen Praktiken, nachdem Forscher entdeckt hatten, dass sich verschiedene Haushaltsschadstoffe von der Station Casey aus in der Umwelt verbreiten. Die Ergebnisse, die der Fachzeitschrift Environmental Science and Technology unter der Führung von Dr. Susan Bengtson-Nash vom Southern Ocean Persistent Pollutants Program der Universität Griffith veröffentlicht wurde, zeigen zum ersten Mal, dass diese Schadstoffe aus lokalen Quellen wie Möbel und elektronischen Geräten im Gebiet des australischen Antarktisterritoriums auftreten.

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Antarktische Eisbohrkerne und die Trockenheit in Australien

Der antarktische Eispanzer ist die grösste Ansammlung von Süsswasser auf der Erde. Aufgrund des Alters sind in den Luftblasen im Eis wichtige Informationen über den erdgeschichtlichen Klimaverlauf. In einem neuen Projekt haben Wissenschaftler einen Eisbohrkern mit 1.000 jährigem Eis untersucht, um mehr über die Entwicklung der Trockenheit in Ostaustralien zu erfahren. Die Resultate sind wichtig für die Planung der Wasserinfrastruktur.

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Zehn Jahre «Bibliothek im Eis»

Die südlichste Bibliothek Deutschlands liegt auf 70°40´S, 08°16´W und steht seit nunmehr zehn Jahren in einer der unwirtlichsten Regionen der Erde. Im Südsommer 2004/2005 schuf der Kölner Künstler Lutz Fritsch auf dem antarktischen Ekström-Schelfeis die «Bibliothek im Eis» – um dort in der Weite des «weissen Kontinents» einen Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft und Kultur zu schaffen. Seitdem ist der Bibliothekscontainer samt seiner Büchersammlung ein fester Bestandteil der Neumayer-Station des AWI. Welche Bücher dort stehen, wissen allerdings nur der Künstler und die Bewohner der Neumayer-Station – und das soll so bleiben.

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Google Street View auf Südgeorgien

Südgeorgien liegt am Rande der Antarktis, mit wilden eisbedeckten Gipfeln, grossen Pinguinkolonien, konstanten Winden, massiven Gletschern und Wellen die an Strände hämmern. Im Süd-Sommer treffen sich tausende Robben, See-Elefanten und Pinguine um sich zu paaren und ihre Jungen aufziehen. Vor kurzem erblickten die Besucher auf Südgeorgien einen Mann mit einem Alien-ähnliche Anhängsel auf den Rücken. Es war die Ankunft von Google Streetview!

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Briefmarken Neuerscheinung in South Georgia

Eine 3er-Serie von je vier Briefmarken feiert drei «Helden der Trans-Antarctic Expedition». Die Serie wurde am 5. November 2014 veröffentlicht, um den hundertsten Jahrestag der Ankunft der Expedition in Grytviken zu markieren.

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Krankhafter Federverlust bei Pinguinen in der Antarktis beobachtet

Durch Krankheit bedingter Verlust des Gefieders ist eine Krankheit, die seit 2006 bei Pinguinen in Südafrika und Südamerika beobachtet worden ist. Dabei kommt es zu einem verfrühten Verlust grosser Teile des Gefieders, so dass der wichtige Schutz gegen Kälte nicht mehr gewährleistet ist. Die Ursache ist unklar. Bislang ist nicht einmal bekannt, ob Bakterien oder Viren für die Krankheit verantwortlich sind. Immerhin scheint diese nicht sehr ansteckend zu sein, betroffen waren jeweils nur wenige Individuen.

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Forschungseisbrecher Polarstern kehrt vorzeitig aus der Antarktis zurück

Der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern wird seine aktuelle Antarktis-Expedition früher als geplant beenden. Wegen hydraulischer Probleme beim Backbordantrieb kehrt das Schiff bereits Mitte März für Reparaturarbeiten nach Bremerhaven zurück.

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Neues Unterwasserlabor zur Forschung von Übersäuerung der polaren Meeresböden

Was Kohlendioxid in unserer Atmosphäre verursacht, ist mittlerweile Allgemeinwissen. Aber die Auswirkungen auf unsere Ozeane sind weniger gut untersucht. Doch das soll sich nun ändern. Wissenschaftler werden einen zukünftigen Meeresboden unter dem Meereis in der Nähe der australischen Station Casey simuliere. Damit möchten sie die potentiellen Effekte der Meeresübersäuerung auf bodenlebende Meeresorganismen untersuchen.

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Die ersten Frauen am Südpol

Vor 45 Jahren, im November 1969, landeten die ersten 6 Frauen gemeinsam am Südpol. Die Frauen waren: Pamela Young aus Neuseeland, die als Feldmitarbeiterin für ihren Ehemann im Antarktisprogramm Neuseelands mitarbeitete; Lois Jones, eine Geochemikerin von der Ohio State Universität, die eine rein weibliche Gruppe, bestehend aus Terry Lee Tickhill Terrell, Eileen McSaveney und Kay Lindsay, zur Erforschung von See in den Dry Valleys leitete; und noch Jean Pearson, eine Reporterin der Detroit Free Press.

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Südkorea eröffnet neues Antarktis-Kooperationsbüro in Christchurch, Neuseeland

Unter den Ländern, die ein wachsendes Interesse an der Antarktis besitzen, sind auch viele asiatische Länder wie China, Indien, Japan und Südkorea. Einige dieser Länder haben neue Stationen errichtet und die nationalen Forschungsanstrengungen werden schrittweise erhöht.

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