Die Wärme, die aus der Tiefe kommt

Die Wassertemperaturen auf dem westantarktischen Schelf steigen. Grund dafür ist vor allem warmes Wasser aus größeren Tiefen, das im Zuge globaler Veränderungen jetzt vermehrt auf die flachen Schelfmeere gelangt. Dort könnte es von unten die Gletscherschmelze beschleunigen und noch mehr große Gletscher ins Rutschen bringen. Das zeigen Daten, die Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zusammen mit Kollegen aus Großbritannien, den USA und Japan jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Science veröffentlichen.

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Geldsegen zum Schutz der Tierwelt Südgeorgiens

Die britische Regierung hat dem South Georgia Heritage Trust (SGHT) knapp 250'000 Pfund, umgerechnet 314'000 Euro zugesprochen und hilft damit dem das Überleben eines der wichtigsten Meeresvogelschutzgebiete auf Südgeorgien zu sicher. Das Geld wird für das weltgrösste Rattenentfernungsprogramm genutzt und stammt vom Overseas Territories Environment and Climate Fund (Darwin Plus). Dies ist ein international bekanntes Programm, welches Projekte zum Schutz der bedrohtesten Arten in britischen Überseegebieten finanziell unterstützt. Zehn weitere Projekte werden auch Geld erhalten dank einem 1.5 Millionen Pfund starken Paket der britischen Regierung zum Schutz der Artenvielfalt und der natürlichen Lebensräume in den britischen Überseegebieten.

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Flugzeugcrash auf King George Island

Eine C-130 Hercules Flugzeuge der brasilianischen Luftwaffe (FAB) produzierte am 27. November 2014 bei der Landung in der chilenischen Basis Eduardo Frei auf King George Island eine Bruchlandung. Es gab keine Verletzte und der Brand an Triebwerk-4 konnte schnell gelöscht werden.

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Ein Blick in die Vergangenheit – Notizbuch aus Scott's letzter Expedition gefunden

Das Rennen zum Südpol zwischen Roald Amundsen und Robert Falcon Scott gehört zu den spannendsten und tragischsten Ereignissen in der Polarforschung. Obwohl schon vieles darüber bekannt ist, tauchen immer wieder neue Gegenstände aus dem Eis auf, die weitere Details rund um die Schicksale aus der damaligen Zeit liefern. Ein Notizbuch eines Fotografen, welches vor einem Jahrhundert in Scott's letzter Expeditionsbasis bei Kap Evans zurückgelassen wurde, ist nun entdeckt und vom New Zealand Antarctic Heritage Trust (NZAHT) konserviert worden.

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Riesenkrake in der Antarktis entdeckt

Riesenkraken werden nur höchst selten gesichtet. Im Dezember 2013 ist Fischern in der Antarktis ein sensationeller Fang gelungen, ihnen ist ein Koloss-Kalmar ins Netz gegangen. Nachdem er an Bord des Schiffes gebracht wurde, ist der bis zu 500 Kilogramm schwere und vier bis fünf Meter lange Riesentintenfisch tiefgefroren ins neuseeländische Nationalmuseum Te Papa Tongarewa in Wellington gebracht worden. Acht Monate später tauten Wissenschaftler das Tier nun auf, um es zu untersuchen.

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Neuer Bericht fordert Schutz des Weddell-Meeres

Um die Antarktis soll ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten entstehen. Vor diesem Hintergrund hat die Antarctic Ocean Alliance (AOA) heute ihren neuen Bericht «Vermächtnis des Südlichen Ozeans: Eine Vision für den Schutz des Weddell-Meeres» (Antarctic Ocean Legacy: Towards Protection of the Weddell Sea Region) veröffentlicht. Dieser Bericht soll einen wichtigen Beitrag leisten zu den aktuellen wissenschaftlichen und politischen Bemühungen, eines der letzten weitgehend intakten Ökosysteme der Erde – dem Weddell-Meer südlich des Atlantischen Ozeans – effektiv zu schützen. Derzeit erarbeiten Deutschland und Russland gemeinsam einen Vorschlag für ein Meeresschutzgebiet in dieser Region. Der Bericht ist ein Teil des Vorschlags der AOA zur Schaffung von Meeresschutzgebieten (MSG) und Fangverbotszonen in 19 Regionen rund um die Antarktis.

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Schweiz übernimmt Leitung des IWC

Bruno Mainini vom Schweizerischen Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) wurde für die kommenden zwei Jahre zum Präsidenten der internationalen Walfangkommission (IWC) ernannt. Damit wird die Vermittlerrolle der Schweiz in dieser Kommission weiter gestärkt.

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Nachfolgeschiff für den Eisbrecher Polarstern

Die Reederei F. Laeisz erhielt im Frühjahr 2014 den Zuschlag für die Beratungsleistung zum Entwurf und Bau eines zukünftigen deutschen Forschungseisbrechers. Ende Juni 2014 unterzeichneten Vertreter der Reederei und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven zusätzlich einen Vertrag für die Bereederung des Schiffes.

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Südozean - Neuer biogeographischer Atlas

Ein neuer Atlas über die Meereslebewesen im Südozean wurden Anfang September 2014 vom Wissenschaftskomitee für Antarktisforschung (Scientific Committee on Antarctic Research - SCAR) im neuseeländischen Auckland vorgestellt. Führende Meeresbiologen und Ozeangraphen aus aller Welt haben all ihr Wissen über das Vorkommen von Meeresbewohnern von Mikroben bis zum Wal zusammengetragen, darunter Forscher vom AWI in Bremerhaven.

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Treibhausgase im Südpolarmeer

Auf einer Expedition mit dem Forschungsschiff «Polarstern» vor der subantarktischen Insel Süd-Georgien hat ein internationales Forscherteam unter der Leitung von MARUM-Professor Gerhard Bohrmann mehr als 130 aktive Methanquellen am Meeresboden entdeckt. Es ist der erste Nachweis, dass das Treibhausgas Methan auch im Südpolarmeer aus dem Meeresgrund sprudelt. Die Wissenschaftlerinnen haben ihre Befunde kürzlich in den Earth and Planetary Science Letters publiziert.

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