Entkorken der Ost-Antarktis führt zu Anstieg des Meeresspiegels

Das Abschmelzen bereits einer kleinen Menge Eis an der ostantarktischen Küste könnte eine grosse Wirkung haben – nämlich dass grosse Eismassen unaufhaltsam jahrtausende lang in den Ozean fliessen und damit den Meeresspiegel ansteigen lassen. Dies zeigt eine jetzt von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlichte Studie in Nature Climate Change. Die Ergebnisse beruhen auf Computersimulationen des antarktischen Eisflusses mit verbesserten Daten zum Untergrund der Antarktis.

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Vogelgrippevirus bei Pinguinen entdeckt

Einem internationalen Team von Wissenschaftlern ist es zum ersten Mal gelungen, einen Vogelgrippevirus in einer Gruppe von Adéliepinguinen in Antarktika nachzuweisen. Dieser Virus, der keinem anderen in der Vogelwelt zirkulierenden Virustyp entspricht, ist diese Woche in einer Studie beschrieben worden, die in mBio®, der web-basierten Fachzeitschrift der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie, veröffentlicht wurde.

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Neuer Eisbrecher für Grossbritannien

Die Erforschung der polaren Regionen wird von einigen Ländern weiter vorangetrieben. Denn unsere Kenntnisse über diese Gebiete sind immer noch sehr lückenhaft. Im Zuge der technischen Weiterentwicklung erhalten die Forscher auch immer bessere Plattformen, um wissenschaftlich arbeiten zu können. Eines der wichtigsten Instrumente dazu sind die Eisbrecher, die nicht nur als Transporter fungieren, sondern mittlerweile richtige Basen sind, von wo aus Forschungsprojekte betrieben werden. Grossbritannien hat nun seine jüngsten Pläne für einen neuen Eisbrecher veröffentlicht, um seine Rolle in der Polarforschung zu untermauern.

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Neuer riesiger Eisberg vor der Antarktis

Riesige Eisberge sind in der Antarktis keine Seltenheit. Die Eisschelfe entlang der Küste des Kontinents produzieren immer wieder grosse Tafeleisberge, die an Schelfeikanten abbrechen. Hin und wieder sind darunter richtig grosse Brocken, wie zum Beispiel im Jahr 2000, als der B15 mit einer Fläche von 11'600 km2 im Rossmeer abgebrochen war. Seit dem letzten November ist im Pine Island Eisschelf unterhalb der antarktischen Halbinsel ein neuer Eisberg abgebrochen. Mit einer Fläche von rund 660 km2 ist der von den Forschern der NASA als B31 benannte Berg grösser als der Bodensee.

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Macquarie Island offiziell Schädlings-frei

Die Insel Macquarie südöstlich von Tasmanien steht aufgrund ihrer einzigartigen Flora und Fauna auf der Weltnaturerbe-Liste. Doch Ratten, Mäuse und Kaninchen, die von Menschen dort eingeschleppt wurden, hatten die Vogel- und Pflanzenwelt stark geschädigt. Um der Plage Herr zu werden wurde ab 2007 ein massives Ausrottungsprogramm gestartet. Mit Erfolg: Die Insel gilt ab sofort als Schädlings-frei.

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Rentiere auf Südgeorgien sind endgültig Geschichte

Die Verwaltung von Südgeorgien hat bekanntgegeben, dass das Grossprojekt, die nicht einheimischen Rentiere von der Insel zu entfernen, erfolgreich zu Ende gebracht worden ist. Das Projekt, welches während zweier Südsommer durchgeführt worden war, beinhaltete das Entfernen von über 6'600 Rentieren von der Insel.

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Kollabierendes Schelfeis wegen Schneemangel

Einige der grossen und kleinen Eisschelfe des antarktischen Kontinents sind in Gefahr, in den nächsten 200 Jahren komplett zu auseinanderzubrechen, weil durch die Erwärmung ihre Schneedecke abnimmt. Ihr Zusammenbruch würde die Menge an Eis in die Meere vergrössern und zum Anstieg des Meeresspiegels beitragen. Zu diesen Ergebnissen sind Forscher der Universität von Utrecht (Niederlande) und der British Antarctic Survey gekommen. Eine schnelle Reduktion der Treibhausgase könnte einige dieser Eisschelfe noch retten, schreiben sie in ihrer Studie, die in der Fachzeitschrift Journal of Glaciology erschienen ist.

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Bauen unter Extrembedingungen

Im Frühjahr 2013 hatte die indische Forschungsstation «Bharati in der Antarktis ihren Betrieb aufgenommen. Entwickelt wurde sie von einem deutschen Team. Die Herausforderungen für das Planungsteam und Handwerker waren immens.

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Lebensraum Schelfeis: Neue Arten erstaunen Forscher

Der grösste Teil der Tiere der Antarktis sind aquatisch und leben mit dem Eis. Forschungsexpeditionen finden immer wieder neue Arten in diesem extremen Lebensraum. Doch was das Team des ANDRILL (Antarctic Geological Drilling) bei Bohrungen im Schelfeis des Rossmeeres entdeckt haben, erstaunt die Biologen in höchstem Mass: Tausende und abertausende von kleinen Seeanemonen, eingegraben in der Unterseite des Eisschelfs, ihre Tentakel ins eiskalte Wasser streckend wie Blumen an einer Decke.

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Todesfälle bei Pinguinen in Zusammenhang mit Klimawandel

Der Klimawandel ist nicht nur indirekt für Todesfälle bei Pinguinküken in der grössten Magellanpinguinkolonie der Welt verantwortlich, indem sie keine oder nicht genügend Nahrung erhalten, sondern auch direkt durch vermehrte heftige Regenstürme und Hitzewellen. Zu diesem Resultat kommt eine Studie der Universität von Washington. Denn die Kleinen sind einerseits zu gross, um noch unter den Eltern Schutz zu finden, aber andererseits noch jung, um ein wasserdichtes Federkleid zu haben. Daher sind die daunenbedeckten Jungvögel strömenden Regen schutzlos ausgesetzt und können trotz den Bemühungen der Eltern an Unterkühlung sterben.

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