Der Atlantik bringt den Klimawandel in die Antarktis

Die graduelle Erwärmung des Nord- und tropischen Atlantiks trägt zum Klimawandel in der Antarktis bei, gemäss einer Studie von Wissenschaftlern der New York University. Dieses Ergebnis, das aus Daten von drei Jahrzehnten Atmosphärenforschung resultiert und jetzt in der renommierten Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, zeigt auf neue Art, wie weit entfernte regionale Bedingungen zum Klimawandel in der Antarktis beitragen.

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China eröffnet vierte Forschungsstation

China setzt seine Aufholjagd in der Wissenschaft fort und eröffnet in der Antarktis seine vierte Forschungsstation. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua liegt die Station in 2.600 Metern Höhe und ist nach dem Taishan, einem der fünf heiligen Berge Chinas, benannt.

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Kirche Grytviken – neue Besitzverhältnisse

Die Whaler's Church in Grytviken, Südgeorgien, ist offiziell der Verwaltung von Südgeorgien und Südsandwichinseln übergeben worden. Bis dato war sie im Besitz der Familie von Carl Anton Larsen, der die Station 1904 aufgebaut hatte und unter dessen Management 1913 die Kirche in Grytviken erbaut wurde.

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Sensationelle Bilderfunde in der Antarktis

Bildnegative, die vor einem Jahrhundert in der Hütte von Robert Falcon Scott's letzter Expedition zurückgelassen wurden, sind jetzt von Mitgliedern des New Zealand's Antarctic Heritage Trust wiederentdeckt und konserviert worden. Die Negative wurden im Dunkelraum von Herbert Ponting, Scotts' Expeditionsfotografen, gefunden und sorgfältig konserviert. Dabei kamen bisher nie gekannte Aufnahmen von der Rossmeer-Gruppe von Shackleton's «Endurance»-Expedition zum Vorschein.

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Robbenmilch als Schadstoffindikator in der Antarktis

Die Antarktis wird immer wieder als die letzte, vom Menschen so gut wie unberührte Wildnis bezeichnet. Durch ihre Entfernung zur Zivilisation, ihre Abgeschiedenheit und nicht zuletzt durch den Gürtel der Konvergenzgrenze scheint das Gebiet relativ unbelastet von Schadstoffen zu sein. Es gibt jedoch aus verschiedenen Gründen nicht viele Untersuchungen in diese Richtung. Ein Ozeanograph der Universität Rhode Island URI, (USA) untersucht nun die Milch von Kerguelen-Pelzrobben um die Art und Menge der möglichen Schadstoffe zu bestimmen, die sich in den Robben ansammeln und an die Jungtiere weitergegeben werden.

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Rückkehr zu den Kaiserpinguinen

Im Dezember 2012 machten zwei Mitarbeitern der belgischen «Prinzessin-Elisabeth-Antarctica Station» weltweit Furore, als sie die ersten Menschen waren, die eine vorher unbekannte, geschätzte 9'000 Individuen grosse Kaiserpinguinkolonie erreicht hatten. Nachdem nun die Station wieder geöffnet wurde, haben sich die beiden Entdecker nochmals aufgemacht und die Kolonie besucht.

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Peru wieder in der Antarktis

Die Regierung Perus hat beschlossen, die seit fünf Jahren stillliegende Antarktis-Basis «Machu Picchu» wieder in Betrieb zu nehmen. Am 26. Dezember 2013 lief das Forschungsschiff «BIC Humboldt» im Hafen von Callao in Lima zur 22. wissenschaftliche Expedition in die Antarktis aus. Nach einem Zwischenstopp in Chile werden mehr als 20 Forscher in die Antarktis-Basis auf King Georg Island erwartet.

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Internationales Treffen der Eisbrecher

Während zwei Wochen war die «MV Akademik Shokalskiy» der Medienstar auf allen Kanälen. 52 Wissenschaftler, Touristen und Journalisten waren im Eis der Antarktis eingeschlossen. Dies kommt bei Versorgungsschiffen gelegentlich vor, meist abseits der Öffentlichkeit. Weil Touristen und Journalisten an Bord waren wurde regelmässig darüber berichtet.

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Japan erneut auf Walfang

Immer das alte Lied - Kritik am Walfang? Interessiert Japan nicht. Schon wieder stachen die Walfänger in See. Auch Störaktionen radikaler Umweltschützer können sie nicht von dem alljährlichen Abschlachten der Tiere abhalten. Japan nutzt dabei ein Schlupfloch aus.

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Neuer Kälterekord in der Antarktis

Die Antarktis bleibt der Kontinent der Kälterekorde: Mit Hilfe moderner Satelliten haben Nasa-Forscher den kältesten Punkt der Erde bestimmt – eine Region im Gebiet des Ostantarktischen Plateaus. Am 10. August 2010, das belegen die Satellitendaten, fiel die Temperatur hier auf minus 93,2 Grad Celsius. Damit lag sie vier Grad unter dem bisherigen Rekordwert, der im Jahr 1983 ebenfalls in der Antarktis, nahe der russischen Forschungsstation Vostok gemessen wurden.

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