Forschung gefährdet Pinguine

Um Pinguine über längere Zeiträume beobachten zu können, werden sie üblicherweise von Forschern markiert. Eine Langzeitstudie zeigt nun, dass dieser Eingriff freilebende Pinguine gefährdet. Markierungsbändern an den Flügel senken demnach Überlebenschancen und Fortpflanzungsraten.

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Live-Töne von Robben und Walen

Live im Internet anhören, was unter dem Eis der Antarktis geschieht: Das ermöglicht die Unterwasser-Horchstation PALAOA des Alfred-Wegener-Instituts und dies bereits seit über fünf Jahren. Seit dem 28. Dezember 2005 zeichnet das akustische Observatorium kontinuierlich Klänge unter dem Eis in der Nähe der Neumayer-Station auf. Mit dieser weltweit längsten zivilen akustischen Messreihe können Forscher die Anwesenheit und das Verhalten von Tieren unter dem Eis studieren. Dies hat zu vielen neuen Erkenntnissen über die Verbreitung mehrerer Wal- und Robbenarten geführt.

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Lüftet Lake Wostok bald sein Geheimnis?

Der russische Versuch, den in der Antarktis liegende Lake Vostok anzubohren, ist in der Entscheidungsphase. Der subglaziale See ist seit Millionen von Jahren von der Aussenwelt abgeschnitten. Man vermutet dort eigenständige Lebensformen, Bakterien vor allem, wie man sie auch auf dem Jupitermond Europa vermutet.

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Neutrinojagd am Südpol

Nach sechs Jahren Bauzeit und einem Jahrzehnt Vorbereitung wurde am 18. Dezember 2010 das grösste Messgerät der Welt, der «IceCube», fertig. 1500 Meter unter dem antarktischen Eis haben Forscher ein 1000 Meter langes Neutrino-Observatorium gebaut. «IceCube» soll Hochenergie-Neutrinos registrieren, die milliardenfach die Erde durchqueren.

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1620 Meter langer Eiskern untersucht

Ein 1620 Meter langer Eiskern, der im Rahmen des Talos Dome Ice Core Projects im Rossmeersektor der Antarktis gebohrt wurde, hat Vermutungen der Forscher bestätigt: Das Klima am Ende der letzten Eiszeit hat sich nach dem Muster der sogenannten «bipolaren Wippe» verändert. Die Ergebnisse wurden auf der Internetseite des Magazins Nature Geoscience veröffentlicht.

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Schönheiten der Antarktis

Die Antarktis überrascht immer wieder mit spektakulären Bildern. Für viele völlig unbekannt sind die Gegenden um Ross Island. Forscher der amerikanischen McMurdo Station haben eine Sammlung von Fotos veröffentlich, die so mache zum erstaunen bringt.

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Mit Rennboot gegen Walfänger

Sea Sheperds Schnellboot «Ady Gil» war im Januar 2010 mit dem japanischen Walfänger «Shonan Maru II» zusammengestossen und gesunken. Gemäss den Untersuchungen der neuseeländischen Seefahrtbehörde war die Kollision auf Manövrierfehler beider Seiten zurückzuführen. Von diesem Vorfall unbeeindruckt rüstet die Walschutzorganisation Sea Sheperd auf und zieht mit dem Speedboot «Gojira» erneut in den Kampf.

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Schmilzt das Eis am Südpol

Erstmals beobachten Schwerefeldsatelliten die Eismassenschwankungen des Antarktischen Eisschilds. Mithilfe des Satelliten beobachteten die Forscher nämlich, wie die El Niño-Warmphase und La Niña-Kaltphase direkten Einfluss auf die Eisschmelze am Südpol nahmen. Besonders ist dies auf der Antarktischen Halbinsel und dem Amundsen-Gebiet der West-Antarktis sichtbar.

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«Kapitan Khlebnikov» vor dem Aus

Die «Kapitan Khlebnikov» steht kurz vor Aus – zumindest für touristische Fahrten in der Antarktis. Ab 1. August 2011 tritt eine neue Bestimmung der International Maritime Organisation (IMO) zum Schutz der Antarktis in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt ist der Einsatz von Schweröl als Treibstoff südlich des 60. Breitengrads verboten. Schiffe dürfen dann nicht einmal mehr Schweröl in ihren Tanks mitführen.

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Zwillingssatelliten für die Klimaforschung

Die Hauptaufgabe der Geo- und Klimaforschung besteht heute darin, die Erde als ganzheitliches System zu verstehen. Um die Forschungen auf diesem Gebiet weiter voranzutreiben, wurden die beiden Satelliten GRACE (Gravity Recovery And Climate Experiment) entwickelt.

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