Starke Zunahme von Süsswasser

Der Süsswassergehalt des oberen Arktischen Ozeans hat seit den 1990er Jahren um etwa 20 Prozent zugenommen. Das entspricht einem Anstieg von ungefähr 8.400 Kubikkilometern und hat dieselbe Grössenordnung wie die Menge an Süsswasser, die im Mittel jährlich aus diesem Meeresgebiet in flüssiger oder gefrorener Form exportiert wird. Der Gehalt an Süsswasser im oberflächennahen Arktischen Ozean steuert, ob Wärme vom Ozean an die Atmosphäre oder an Eis abgegeben wird. Ausserdem wirkt er sich auf die globale Ozeanzirkulation aus.

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Rekordverlust von Ozon in der Arktis

Ungewöhnlich tiefe Temperaturen im Bereich der arktischen Ozonschicht führen dort aktuell zu einem rasanten Abbau von Ozon. Die Arktis steuert deshalb auf einen Rekordverlust des Spurengases zu, welches die Erdoberfläche vor der ultravioletten Strahlung der Sonne schützt.

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Umwelteinfluss von Kreuzfahrten in Spitzbergen

Zum Umwelteinfluss von Kreuzfahrten wurde eine neue Studie veröffentlicht. Erstellt wurde sie von Akvaplan-Niva, einer privatwirtschaftlichen Beratungsgesellschaft zu Forschung, Nutzung und Umwelt in mariner Umwelt und Frischwasserökosystemen, angeregt wurde die Studie von AECO, dem Interessenverband der in Svalbard aktiven Expeditionskreuzfahrtveranstalter.

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Wrack der «Petrozavodsk» soll entfernt werden

Seit vergangenem Winter ist das Wrack der «Petrozavodsk» in zwei Teile zerbrochen und wird seither weiter durch Wellenschlag zerstört. An Bord sollen sich umweltgefährdende Stoffe befinden, die sich nur langsam zersetzen.

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Atlantik heizt die Arktis auf

Das Wasser des Atlantiks wärmt die Arktis auf. Laut einer neusten Untersuchung ist die Framstrasse, einer Meerenge zwischen Grönland und Spitzbergen, in den vergangenen 2000 Jahren noch nie so warm gewesen wie heute. Das könnte die Klimaveränderungen in der Arktis verstärken.

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Gibt es bald wieder Mammuts?

Wenn es nach der Idee von Dr. Akira Iritani, Professor der Kyoto-Universität geht, könnte schon bald das vor 4000 Jahren auf Wrangel Island ausgestorbene Mammut wieder auferstehen. Ein amerikanisch-russisches Forscherteam hat das Erbgut des Mammuts zu weiten Teilen entziffert. Das könnte helfen mit Hilfe von Elefanten-Eizellen Mammuts zu klonen.

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Warme Arktis - kalter Kontinent

Der Klima- und Wetterwandel in der Arktis ist laut Experten höchstwahrscheinlich nicht mehr rückgängig zu machen. In der gesamten Region stellt sich ein neuer Klimazustand ein. Das geht aus einem am 22. Oktober 2010 veröffentlichten Bericht des USA-Meteorologiedienstes NOAA hervor.

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Kohlenstoff-Bombe aus dem Permafrost

Wenn der Permafrost im hohen Norden taut, könnte dies für das globale Klima weitaus schlimmere Folgen haben als bisher angenommen. Einiges deutet darauf hin, dass in der Arktis eine Klima-Zeitbombe tickt. Konservative Schätzungen gehen von 1.670 Gigatonnen Kohlenstoff aus, die im Boden der Arktis gespeichert sind - mehr als doppelt so viel wie in der gesamten Atmosphäre.

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Drifteisstation SP-38 in Betrieb

Das Forscherteam für die neue russische Nordpolstation SP-38 ist in der Nacht zum 12. Oktober 2010 von Bord des Eisbrechers «Rossija» auf eine driftende Eisscholle in der Tschuktschensee, einem Teil des Nordpolarmeeres, abgesetzt worden. Die Eisscholle, die nach einer sorgfältigen Suche gefunden worden war, ist zwölf Kilometer lang und acht Kilometer breit.

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Ozeane versauern schneller

Über 200 Wissenschaftler aus ganz Europa berieten über die zunehmende Ozeanversauerung. Für vier Tage war das Thema Ozeanversauerung im Zentrum der Meeres- und Polarforschung. Das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung war Gastgeber der Konferenz, zu der mehr als 200 Wissenschaftler aus ganz Europa im «Conference Center Bremerhaven» teilnahmen.

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