Vor 40.000 Jahren - höhere Methan-Ausstösse

Vor 40.000 Jahren führte eine Klimaerwärmung zu einem Anstieg des Treibhausgases Methan. Verantwortlich für den Methananstieg waren vor allem Feuchtgebiete in hohen nördlichen Breiten. Dies hat ein Forscherteam der Universität Bern und des Alfred-Wegener-Instituts herausgefunden. Es widerlegte den in Expertenkreisen auch als «Klathratkanonen-Hypothese» bezeichneten Erklärungsansatz, dass Methan-Ausstösse am Meeresboden für eine höhere Methankonzentration und die Klimaerwärmung verantwortlich waren.

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Forschungsschiff «Michail Somow» auf neuer Mission

Das russische Forschungsschiff «Michail Somow» soll nach russischen Pressemeldungen erstmals die Nordost-Passage komplett durchqueren. Dabei werden Polarstationen an der Küste mit Waren beliefert und Forschungen durchführen. Das Forschungsschiff lief 1975 vom Stapel und nahm bereits an mehreren Arktis- und Antarktis-Expeditionen teil.

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«Clipper Adventurer» läuft auf Grund

Am 27.08.2010 lief das Expeditionsschiff, MS «Clipper Adventurer» vor Nunavut, 55 Meilen östlich von Kugluktuk auf Grund. Das Unglück ereignete sich gegen 19.00 abends. Versuche das Schiff am nächsten Tag bei Flut wieder frei zu bekommen scheiterten. Der kanadische Eisbrecher CCGS «Amundsen» der Küstenwache begab sich auf den Wege um die an Bord befindlichen 200 Personen evakuieren.

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Wird das Eis auf dem Nordpolarmeer immer dünner?

Die Meereisausdehnung in der Arktis wird im September ihr jährliches Minimum erreichen. Prognosen lassen vermuten, dass es nicht so gering ausfallen wird wie im Jahr 2007, dem Jahr der geringsten Ausdehnung seit Satelliten diese aufzeichnen. Meereisphysiker vom Alfred-Wegener-Institut sorgen sich trotzdem um das langjährige Gleichgewicht im Nordpolarmeer. Sie haben Indizien dafür, dass die Masse des Meereises schwindet, weil seine Dicke abnimmt.

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NEEM-Eiskernbohrung in Grönland erreicht Felsbett

Am 27. Juli 2010 hat die Eiskerntiefbohrung NEEM auf dem grönländischen Eisschild das Felsbett in einer Tiefe von 2537,36 Metern erreicht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Ländern sind am NEEM-Projekt beteiligt. Es ist das Eiskernbohrprojekt mit der bisher grössten internationalen Beteiligung. Ein grosses Ziel bestand darin, erstmals grönländisches Eis aus der kompletten letzten Warmzeit zu erbohren, dem Eem-Erdzeitalter, das von etwa 130.000 bis 115.000 Jahren vor heute dauerte.

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Riesiger Eisberg vor Grönland abgebrochen

Im Norden von Grönland ist vom Petermann-Gletscher ein 260 Quadratkilometer grosser Eisblock abgebrochen. Der Eisbrocken ist ungefähr viermal so gross wie der New Yorker Stadtteil Manhattan und knapp 200 Meter dick. Er treibt jetzt in die Nares Strasse zwischen Grönland und Kanada. Im Jahr 1962 ist letztmals so ein grosser Brocken in der Arktis abgebrochen.

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Mammuts hatten Blut mit «Frostschutz»

Durch eine spezielle Anpassung konnte das Mammut Forschern zufolge in der Arktis überleben. Die Veränderung im Hämoglobin-Gen bewirkte, dass Sauerstoff auch bei tiefen Temperaturen leicht an Zellen abgegeben wird. Die letzten Vertreter der Gattung starben erst vor rund 3700 Jahren auf der Wrangel-Insel im sibirischen Eismeer aus.

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Nasa sticht erstmals in See

Am 15. Juni 2010 startete ein Eisbrecher im Auftrag der NASA in die Arktis. Das Projekt unter dem Namen «Icescape» setzt sich zum Ziel vor Ort Messungen vorzunehmen. Diese dienen zum Erstellen von Klimadaten und zur Verifizierung von Daten, die mit Satelliten gemessen wurden.

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Russland erwartet «absolut neue» Daten zum Klimawandel

Präzisere Wettervorhersagen, neue Erkenntnisse zur globalen Erwärmung, Erkundung neuer Öl- und Gasvorkommen - Russland erhofft sich viele Vorteile von seinem geplanten Satelliten-System «Arktika». Das Arktika-System, das aus fünf Satelliten bestehen soll, sei ein „einmaliges Instrument“, das „absolut neue Daten“ zum Klimawandel liefern werde, sagte Alexander Bedrizki, Klima-Beauftragter des russischen Präsidenten, Ende April 2010.

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Küstenvögel verteilen Gifte

Ein Forscherteam der kanadischen «Queen's University» hat festgestellt, dass gefährliche Umweltgifte wie Blei und Quecksilber von Küstenvögeln an Land getragen und dann im Sediment abgelagert werden. Die Biologen um Neal Michelutti vom «Paleoecological Environment Assessment and Research Lab» haben Proben in zwei Seen auf einer kleiner Insel in der kanadischen Arktis genommen auf der Küstenseeschwalben und Eiderenten brüten.

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