Nach mehr als 11 Jahren findet die erste Zählung der Eisbären im Bereich der Barents See endlich statt. Forscher von des norwegischen Polar Instituts werden Bären betäuben und Sender implantieren.
Ein hungriger Eisbär hat den bisherigen Rekord von 72 Sekunden Luftanhalten gebrochen. Er wurde beobachtet wir er 3 Minuten und 10 Sekunden tauchte.
Wie bringt man ein Fluggerät in den Weiten des Arktischen Ozeans ans Ziel, wenn der Kompass keine zuverlässigen Positionsdaten liefert? Ingenieure an Bord des Forschungseisbrechers Polarstern des Alfred-Wegener-Instituts programmierten einen Multikopter so, dass er trotz Missweisung des Erdmagnetfeldes nahe dem Nordpol navigieren kann. Einen ersten erfolgreichen autonomen Testflug nebst Landung feierten die Wissenschaftler kürzlich auf einer Eisscholle.
Die Öffnung des Arktischen Ozeans aufgrund des Klimawandels wird auch das Rennen um die Rohstoffe eröffnen, darüber sind sich alle im Klaren. Neben Mineralien und fossilen Brennstoffen spielt auch die Fischerei eine wichtige Rolle in den Überlegungen der Nationen. Nun ist aber ein wichtiger Schritt zum Schutz der marinen Umwelt vor Überfischung gemacht worden.
Trotz steigenden Zahlen im Tourismussektor ist der Kohleabbau auf Spitzbergen immer noch die wichtigste Geldquelle für die Bevölkerung. Die norwegische Regierung hat nun beschlossen, die finanziellen Zuwendungen für diese umstrittene Rohstoffgewinnung weiterzuführen. Dieser Entscheid scheint weniger durch ökonomische als mehr durch sicherheitspolitische Argumente getroffen worden sein.
Zusammen mit dem AWI-Forschungsteam liess Ban Ki-moon eine Sonde steigen und zeigte sich von der Forschungstechnik beeindruckt. Er rief die internationale Gemeinschaft dazu auf, im Kampf gegen den Klimawandel jetzt zu handeln.
Grönland ist dänisch, richtig? Die Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wie es scheint. Obwohl immer noch unter dänischer Verwaltung, besitzt Grönland weitgehende Autonomie, inklusive Selbstbestimmung. Ein Zeichen für Grönlands Autonomie ist Erfalasorput, Grönlands rot/weisse Flagge. Dieses Zeichen feiert jetzt seinen 30. Geburtstag.
Der König der Arktis hat ein breites Nahrungsspektrum. Durch die Weite der Region und das harsche Klima, benötigen Eisbären eine energiereiche Nahrungsquelle, die meist aus Robben und ihrer dicken Fettschicht besteht. Aber Robben sind nicht die einzigen Bewohner mit einer leckeren Fettschicht, die sie vor der Kälte schützt. Auch die anderen marinen Säugetiere, Wale und Delfine, haben Fett als Isolationsmaterial. Doch wie kann ein Eisbär ein rein aquatisches Tier jagen? Eine Gruppe von norwegischen Forschern hat zufälligerweise die Antwort dazu gefunden und ein bisher unbekanntes Verhalten beobachten können.
Im kommenden August wird das Expeditionsschiff M/V Ortelius, Eigentum der niederländischen Reederei Oceanwide Expeditions, mehr als 60 Wissenschaftler an Bord haben für die grösste niederländische Forschungsexpedition, die es je gab. Die «Wissenschaftsexpedition Edgeøya Spitsbergen» wird die Forscher, die aus den verschiedensten Fachrichtungen stammen, an einen der abgelegensten Orte des Archipels führen. Ziel der Expedition ist es, die Effekte von menschlichen Aktivitäten in der Arktis zu messen.
Ein neues Buch fasst den aktuellen Forschungsstand und -bedarf in Bezug auf Müll im Meer zusammen: «Marine Anthropogenic Litter» erscheint im Juni 2015 als Open Access Publikation beim Springer Verlag. Die Herausgeber Melanie Bergmann und Lars Gutow vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, sowie Michael Klages vom Sven Lovén Centre for Marine Sciences der Universität Göteborg haben dafür Experten aus aller Welt zusammengebracht. Abschätzungen von Mülleinträgen in die Weltmeere, deren Verteilung und die Auswirkungen auf Mensch und Tier sowie Vermeidungsstrategien sind einige der vielschichtigen Themen, die die Herausgeber in 16 Beiträgen aufgreifen.