AECO trifft sich in Oslo

Die AECO, die Gesellschaft arktischer Expeditionskreuzfahrtorganisationen, ist die nördliche Antwort auf die IAATO und hat sich seit ihrer Gründung 2003 kontinuierlich an Gewicht gewonnen. Die Gesellschaft möchte sicherstellen, dass Tourismus in der Arktis auf eine nachhaltige und sanfte Art und Weise durchgeführt wird. Dazu hat sie wichtige und mittlerweile allgemein anerkannte Richtlinien und Wegweisungen eingeführt, die von den Mitgliedern (und auch Nicht-Mitgliedern) eingehalten werden. Seit diesem Jahr ist auch PolarNEWS ein Mitglied der AECO und war daher zum ersten Mal an ihrem Jahrestreffen mit dabei.

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Neues Langzeit-Observatorium für Ozean-Beobachtungen in der Arktis.

Wissenschaftler und Ingenieure des AWI beginnen in diesen Tagen mit den Arbeiten für ein Langzeit-Observatorium mit Beobachtungsstationen vom Europäischen Nordmeer bis zum Arktischen Ozean. An dieser klimawissenschaftlich wichtigen Schnittstelle wollen die AWI-Forscher in den kommenden Jahren ihre bereits existierende Langzeit-Observatorien zu einer umfassenden Forschungsinfrastruktur ausbauen und dabei eine breite Palette moderner Meerestechnologien einsetzen. Das grosse Ziel lautet, mithilfe des neuen FRAM-Observatoriums die Veränderungen des Meeres und seiner Ökosysteme von der Oberfläche bis in die Tiefsee ganzjährig beobachten zu können.

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Kein Eis für Walrosse

Eine negative Nachricht über Eisverluste in der Arktis jagd die nächste. Kurz nachdem Berichte über fehlendes Eis in Russland und im Bereich der Beringstrasse die Runde machte, kam Anfang Oktober 2014 die nächste Schreckensmeldung – kein Eis für Walrosse vor der Küste von Alaska.

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Oceanwide Expeditions birgt Seaglider

Mit einer aussergewöhnlichen Bergungsaktion haben die Besatzungen der beiden Kreuzfahrtschiffe MV «Ortelius» und MV «Plancius» am 19. September 2014 der AWI-Ozeanographin Dr. Katrin Latarius geholfen, ein Messprogramm in der Grönlandsee erfolgreich abzuschliessen. Die Mannschaften stoppten die Schiffe der Reederei Oceanwide Expeditions auf offener See, liessen Schlauchboote zu Wasser und halfen, zwei autonome Unterwasserfahrzeuge des AWI aus dem Wasser zu fischen.

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Blauflossenthunfisch vor Ostgrönland gefunden

Der August 2012 war für Grönland ein ungewöhnliches Jahr aufgrund der Wärme. Auch in den Gewässern vor Ostgrönland ereignete sich ein ungewöhnliches Ereignis. Fischer und Biologen gingen während einer Untersuchungsfahrt für Makrelen auch 3 grosse Blauflossenthunfische in die Netze. Die Anwesenheit dieser Fischart in grönländischen Gewässern ist ein äusserst seltenes Ereignis und es gibt keine wissenschaftlichen Belege für die Anwesenheit von Thunfischen in der Dänemarkstrasse.

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Eis in der Arktis – anhaltender Rückgang

Die Meereisfläche in der Arktis ist in diesem Jahr auf ein Sommerminimum von etwa 5,0 Millionen Quadratkilometern zurückgegangen. Dieser Wert liegt rund 1,6 Millionen Quadratkilometer über dem Negativrekord aus dem Jahr 2012, bestätigt aber nach Einschätzung der Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom AWI und Lars Kaleschke vom Hamburger Exzellenzcluster für Klimaforschung (CliSAP) den langfristigen Abwärtstrend in der Arktis. Die Winter-Eisdecke des Südpolarmeeres dagegen ist auf eine Fläche von 20,0 Millionen Quadratkilometern angewachsen, berichten die Wissenschaftler. Sie übertrifft damit das 30-Jahre-Maximum aus dem vergangenen Jahr.

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Schiff der Franklin-Expedition gefunden

Kurz nachdem die «Terra Nova» vor der Küste Grönlands entdeckt wurde, wird der nächste Sensationsfund gemeldet: Nach mehr als 160 Jahren haben Archäologen ein Wrack der legendären Franklin-Expedition in der Nordwestpassage gefunden. Die Suche Franklin's nach der Nordwestpassage endete damals in einem Desaster.

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Rätsel um schnellen Klimawechsel während der letzten Eiszeit gelöst?

Mehr als 100.000 Jahre herrschten überwiegend kalte Temperaturen auf der Erde und doch war die letzte Eiszeit immer wieder von warmen Klimazuständen unterbrochen. Seit langem versuchen Wissenschaftler zu ergründen, warum es in dieser Phase der Erdgeschichte in hohen nördlichen Breiten innerhalb weniger Jahrzehnte drastische Temperatursprünge von bis zu zehn Grad Celsius gegeben hat. Eine Forschergruppe des AWI konnte diese Klimawechsel während der letzten Eiszeit nun erstmals in mehreren Modellläufen nachvollziehen. Überraschendes Ergebnis: Geringe Änderungen in der Grösse des arktischen Eisschildes können ausreichen, um die abrupten Klimaschwankungen auszulösen.

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Warum Eisbären fett und trotzdem gesund sind

Ein Vergleich der genetischen Informationen von Eisbären und Braunbären zeigen, dass Eisbären doch eine viel jüngere Art sind als bisher angenommen und sich vor rund 500'000 Jahren von Braunbären getrennt haben. Die Analyse enttarnte auch einige Gene, die bei den Anpassungen der Eisbären an ihren extremen hocharktischen Lebensraum eine wichtige Rolle zu spielen scheinen.

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Russische Marinebasis auf Wrangel Island

Seeleute der russischen Pazifikflotte haben Ende August 2014 auf Wrangel Island einen Marinestützpunkt aufgestellt, wie ein Sprecher des Flottenkommandos erklärte. «Seeleute, die an Bord der «Marshal Gelovani» auf die arktische Insel für hydrographische Forschung gelangt sind, haben die russische Marineflagge auf der Insel gehisst. Dies bedeutet zum ersten Mal die Stationierung und den Aufbau einer Basis in diesem Gebiet», sagt der Sprecher, Kapitän Roman Martov.

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