Eisbrechende Rettungsschiffe auf Kiel gelegt

Bei Nordic Yards in Wismar wurden 12. November 2013 zwei eisbrechende Rettungs- und Bergungsschiffe auf Kiel gelegt. In Anwesenheit des russischen Kunden und weiteren Gästen wurden die jeweils ersten Sektionen der Baunummern 217 und 218 auf Pallungen gelegt. Nach dem Brennbeginn am 23. September markiert die Kiellegung den nächsten Meilenstein in der Fertigung der sogenannten Multipurpose Rescue and Salvage Vessel.

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Neue Akteure im Ökosystem der Arktis

Biologen des AWI haben zum ersten Mal nachgewiesen, dass sich in den arktischen Gewässern westlich Spitzbergens auch Flohkrebse aus dem wärmeren Atlantik fortpflanzen. Diese überraschende Entdeckung deute auf einen möglichen Wandel der arktischen Zooplankton-Gemeinschaft hin, berichten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in der Fachzeitschrift Marine Ecology Progress Series. Leidtragende dieser «Atlantifikation» des Arktischen Ozeans dürften vor allem Seevögel, Fische und Wale sein. Der Grund: Die eingewanderten Flohkrebse sind mit einer Körperlänge von etwa einem Zentimeter kleiner als ihre arktischen Artgenossen und als Beute weniger nahrhaft.

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Russland verstärkt U-Bootflotte

Russland stationiert laut Ministerpräsident Wladimir Putin neue U-Boote in der Nordostpassage, um diese wichtige Verkehrsader sicherer zu machen. Bereits im Bau sind neue Eisbrecher und ein Luftabwehrsystem ist teilweise bereits installiert.

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Methangas – tickende Zeitbombe in der Arktis

Das Tauwetter in der Arktis weckt Hoffnungen auf einen Rohstoff-Boom. Jedoch ist die massive Freisetzung von Treibhausgasen infolge des Klimawandels eine tickende Zeitbombe mit schwerwiegenden wirtschaftlichen Konsequenzen. Forscher haben berechnet, welche Kosten der Klimawandel im hohen Norden verursachen könnte.

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Russland installiert Luftabwehrsytem

Russland dehnt sein Luftabwehrsystem auf die Arktis und den hohen Norden aus. Es sollen neue Frühwarn-Anlagen errichtet werden. Dies teilte der Befehlshaber der Luft- und Weltraumverteidigung Alexander Golowko in Moskau mit.

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Grönland erlaubt wieder Uranabbau

Grönland lässt den Abbau von Eisenerz zu und kippt nach 25 jährigem Abbauverbot das Förderverbot für Uran. Langfristig könnte Grönland mit diesem Schritt sogar die Unabhängigkeit von Dänemark erreichen. Mit der Fischerei und dem Tourismus alleine kann Grönland die wirtschaftliche und damit auch die politische Unabhängigkeit von Dänemark nicht erreichen. Gegen die Pläne regt sich Widerstand.

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Tauender Permafrost in Ostsibirien

Die vor allem aus Permafrost bestehenden Steilküsten Ostsibiriens erodieren immer schneller. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes nachdem sie Daten und Luftaufnahmen der Küstenstreifen aus den zurückliegenden 40 Jahren ausgewertet haben. Als Gründe für die zunehmende Erosion führen die Forscher die steigende Sommertemperatur in den russischen Permafrostgebieten sowie den Rückzug des arktischen Meereises an. Es fällt als Küstenschutz in jedem Jahr länger aus. In der Folge unterspülen Wellen die Küsten. Gleichzeitig sinkt das Land von oben ein. Besonders betroffen ist die kleine Insel Muostakh östlich des Lena-Deltas. Sie könnte dem anhaltenden Landverlust auf Dauer sogar ganz zum Opfer fallen, so die Experten.

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Kabeljau - Flucht vor der Wärme

Der Atlantische Kabeljau ist im Zuge des Klimawandels so weit Richtung Norden gewandert, dass er inzwischen sogar in den Gewässern Spitzbergens in grossen Mengen vorkommt. Zu diesem Ergebnis kommen Biologen des AWI, nach einer Expedition in jenes arktische Meeresgebiet, das einst vom Polardorsch dominiert wurde. Die Wissenschaftler wollen jetzt untersuchen, ob es zwischen den beiden Dorscharten zu einem Konkurrenzkampf kommt und welche sich besser an die veränderten Lebensbedingungen in der Arktis anpassen kann.

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Aktuelle Eis-Entwicklung der Arktis

Das jährliche Minimum der Meereisfläche im arktischen Ozean im September beträgt in diesem Jahr im Mittel etwa 5,1 Millionen Quadratkilometer und liegt damit rund 50 Prozent über dem bisherigen Negativrekord von 3,4 Millionen Quadratkilometer aus dem Jahr 2012.

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Russland wieder militärisch präsent

Nach 20 Jahren Pause hat Russland wieder Kriegsschiffe zu Patrouillen in die Arktis geschickt. Vordergründig geht es um die Sicherung der Nordostpassage und der Bodenschätze welche vor der Nordküste Russlands vermutet werden.

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