Tundrabrände beschleunigen die Eisschmelze

Satellitenaufnahmen haben zum ersten Mal einen direkten Beweis für das Driften von Rauch von arktischen Flächenbränden über den grönländischen Eisschild erbracht. Dieser Rauch überdeckt das Eis mit Russ und lässt es so schneller unter der Sonne schmelzen. Am Treffen der Amerikanischen Geophysikalischen Gesellschaft diese Woche präsentierte ein Forscher der Ohio State Universität Bilder des CALIPSO (Cloud-Aerosol Lidar and Infrared Pathfinder Satellite Observation) – Satelliten, der Rauch von arktischen Bränden über Grönland diesen Sommer 2012 aufgenommen hatte.

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Arktis im Fokus der Geheimdienste

In den vergangenen Jahren hat sich der Wettlauf um die Rohstoffvorkommen in der Arktis beschleunigt. Die Arktis-Anrainer sind eifrig bemüht, ihre Position im Norden zu festigen. Dies hat auch zu einer Zunahme der Spionagetätigkeit im Norden geführt, wie Geheimdienste aus Dänemark und Norwegen übereinstimmend berichten.

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Flüsse bringen Quecksilber ins arktische Meer

Eine neue Modellstudie legt nahe, dass Flüsse die Haupteintragsquelle von Quecksilber seien, welches in den arktischen Ozean gelangt. Durch den Klimawandel könnte vermehrt  Quecksilber in die Flüsse gelangen, wenn der Permafrostboden auftaut und durch vermehrte Buschbrände während der trockenen Sommermonate. Es sind jedoch weitere Studien nötig, um diese Behauptungen zu untersuchen.

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Eisbärenrückzugsgebiet auf Eisberg

Wenn im Sommer die Eisdecke der Arktis auf ihr Minimum schmilzt, wird es für Eisbären eng. Perfekt für ein Leben auf dem Eis angepasst, sind sie auf das Eis angewiesen, um ihre Hauptnahrung zu finden, aber auch Schutz vor dem Menschen, ihrem einzigen Feind. Jetzt hat ein Fernseh-Team der britischen BBC, die in der kanadischen Arktis für Aufnahmen unterwegs waren, eine überraschende Entdeckung gemacht.

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Russlands Grenzen bis zum Nordpol

Das Territorium des russischen Festlandsockels könne bis zum Nordpol ausgedehnt werden. Dies berichten russische Medien. Den Wissenschaftlern soll es gelungen sein zu beweisen, dass der Mendeleew-Rücken im zentralen Teil des Nordpolarmeers eine Fortsetzung des eurasischen Kontinents ist. Nun werde Russland 2013 einen neuen Anspruchsantrag auf diese Territorien bei der UN-Kommission einlegen.

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Müllhalde Arktischer Ozean

Der Arktische Ozean galt lange Zeit als nahezu unberührte Region. Auf dem Grund der arktischen Tiefsee liegt doppelt so viel Müll wie noch vor zehn Jahren. Dies haben eine Studie des  Alfred-Wegener-Institut der letzten Jahre ergeben.

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Kanada sucht Sir John Franklins Schiffe

Mehr als eineinhalb Jahrhunderte nach dem Verschwinden des britischen Entdeckers John Franklin mit seinen Männern in der Arktis unternimmt Kanada noch einen Versuch, seine beiden Schiffe zu finden. Franklins Grab und die Reste seiner beiden Schiffe wurden nie gefunden.

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Lotsenpflicht in Spitzbergen

Seit dem 01. Juli 2012 wurde in Spitzbergen schrittweise die Lotsenpflicht eingeführt. Zunächst sind die Kohlefrachter betroffen, denen die Anfahrt auf die norwegische Grubensiedlung Sveagruva ab sofort nur noch mit einem Lotsen gestattet ist.

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«Polarstern» bringt aktuelle Erkenntnisse

Am 8. Oktober 2012 ist das Forschungsschiff «Polarstern» nach gut zwei Monaten von der Expedition IceArc in der Zentralarktis nach Bremerhaven zurückgekehrt. 54 Wissenschaftler und Techniker aus zwölf verschiedenen Ländern haben über zwei Monate im Hohen Norden den Rückgang des Meereises und die Konsequenzen für den Arktischen Ozean und seine Lebensgemeinschaften erforscht.

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NASA-Video zeigt Sturm über der Arktis

Die Ursache der kräftigen Meereisverluste in der Arktis im August 2012 wird in einem Video der NASA vom 18.9.2012 erklärt. Ein ungewöhnlicher und mehrere Tage anhaltender arktischer Sturm hat im August 2012 verheerende Schäden angerichtet und das Meereis teils umgepflügt und teils nach Süden in wärmere Gewässer getrieben, wo es schmolz.

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